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Chefentlastung - Wie Sie Ihren Chef in Zukunft noch mehr entlasten können
Sie würden Ihren Chef gern noch mehr entlasten? Sie würden gern
noch verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen? Lesen Sie in
diesem Beitrag aus dem Sekretärinnen-Handbuch, wie Sie Ihrer Chefin oder Ihrem Chef mit Weitblick
und Organisationstalent den Rücken freihalten.
Dieser Beitrag wurde
für Sie besonders übersichtlich nach Stichwörtern von A bis Z
gestaltet. So ist das Nachschlagen noch einfacher.
Chefentlastung für alle
Eines vorweg: Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Empfehlungen,
die die meisten Sekretärinnen in ihren Sekretariaten
umsetzen können. Darüber hinaus ist Chefentlastung
etwas sehr Individuelles. Die folgenden Chefentlastungs-
Tipps beschäftigen sich deshalb schwerpunktmäßig
mit den berühmten Kleinigkeiten, die es letztendlich
ausmachen, ob Sie gute oder sehr gute Arbeit leisten.
Aufschieberitis
Schiebt Ihr Chef unliebsame Aufgaben gern vor sich her?
Müssen Sie dann auf den letzten Drücker Unterlagen
erstellen oder ihm anderweitig aus der Patsche helfen?
Ärgerlich, denn nicht selten geraten Sie durch diese kurzfristig
übertragenen Aufgaben ordentlich unter Druck.
Nur, was tun?
Klar, dass Sie wichtige Aufgaben so weit vorbereiten,
wie Sie können. Doch was machen Sie, wenn Sie merken,
dass die Zeit drängt und Ihr Chef auf Ihre wiederholten
Erinnerungen nicht reagiert?
Bevor Sie zu irgendwelchen Maßnahmen greifen,
sprechen Sie mit ihm
Erläutern Sie ihm anhand eines tatsächlichen Vorfalls,
welche Konsequenzen das Vorgehen hatte. Machen Sie
deutlich, dass Sie die gewohnte Qualität nur dann garantieren
können, wenn Last-Minute-Aufträge vermieden
werden. Zeigen Sie Verständnis für seine Situation (er
macht das schließlich nicht mit Absicht), aber appellieren
Sie auch an sein Verständnis für Ihre Lage.
Treffen Sie eine Vereinbarung
Beenden Sie ein Gespräch über das rechtzeitige Delegieren
nicht mit einem freundlichen Lächeln und dem guten
Gefühl „Gut, dass wir darüber gesprochen haben“. Vielmehr
sollten Sie mit Ihrem Chef eine feste Vereinbarung
treffen, dass er Sie mit Ihrem Anliegen ernst nimmt,
wenn Sie eine Arbeit bei ihm anmahnen.
Vereinbaren Sie auch, dass er offen Ihnen gegenüber ist,
wenn er Hilfe braucht und Zeitmangel ihn daran hindert,
Aufgaben rechtzeitig an Sie weiterzugeben. Bieten Sie
ihm Unterstützung an. Machen Sie deutlich, dass Sie beide
ein Team sind und dass nur eine gute Zusammenarbeit
Sie beide erfolgreich macht.
Erläutern Sie den "Rattenschwanz"
Wenn Ihr Chef etwas auf den letzten Drücker erledigt haben
möchte, hängen häufig auch noch andere Aufgaben
davon ab, die Sie bis dahin nicht haben fertig stellen können.
Machen Sie ihm klar, welche Konsequenzen es haben
kann, wenn er ein Last-Minute-Arbeiter ist, und wie
sich das möglicherweise auf das Ansehen und den Ruf
Ihres Büros oder Ihrer Abteilung auswirkt.
Lassen Sie ihn auflaufen
Solange Sie immer alles schaffen, sehen einige Chefs
vielleicht gar nicht ein, warum Sie langfristiger planen
sollten. Verständlich – es klappt ja schließlich immer
noch irgendwie. Den ganz Hartgesottenen kommen Sie
nur bei, wenn Sie sie mal auflaufen lassen. Das hört sich
gemein an, ist aber, wohl dosiert, legitim.
Sekretärinnen-Handbuch-Beispiel: Es müssen Unterlagen für das einmal im Jahr stattfindende
Treffen der Außendienstmitarbeiter in einem
Ordner zusammengestellt und 50-fach kopiert werden.
Trotz mehrfachen Drängens rückt Ihr Chef die Unterlagen
nicht heraus – wie jedes Jahr. Und auch in diesem
Jahr wird er Sie am Samstag zu Hause anrufen
und bitten, am Sonntag für 2 Stunden ins Büro zu
kommen, um noch schnell die Unterlagen zu vervielfältigen.
Eine solche Situation ist ideal, um Ihren Chef auflaufen
zu lassen und ihm klarzumachen, dass "Last-Minute-
Aufträge" doch nicht immer funktionieren.
Ihre Taktik
Sie gehen an dem betreffenden Wochenende nicht ans
Telefon, damit Sie sich mit ihm erst gar nicht auseinander
setzen und ihm erklären müssen, weshalb Sie nicht ins
Büro kommen.
Beachten Sie: Niemand kann Sie zur Verantwortung ziehen,
dass Sie am Wochenende nicht einsatzbereit sind.
Selbstverständlich sollten Sie vorher alles unternommen
haben, dass die Unterlagen hätten pünktlich fertig gestellt
werden können. Dann können Sie mit gutem Gewissen
die Arbeit am Wochenende "verweigern".
Loben Sie
Wenn Ihr Chef seine Arbeitsweise ändert und entgegen
seiner sonstigen Gewohnheit rechtzeitig an Sie delegiert,
loben Sie ihn dafür. Bedanken Sie sich, und sagen Sie, wie sehr Ihnen das hilft. Das wird ihn freuen und ihn hoffentlich
darin bestärken, diesen eingeschlagenen Weg
weiter zu begehen.
Arbeiten Sie vor
Häufig können Sie viel für Ihren Chef vorbereiten. Sie
wissen, dass eine Präsentation ansteht. Er kommt trotzdem
nicht mit den Zahlen rüber. Erstellen Sie vorab den
Präsentationsrahmen. Überlegen Sie sich: Wie viele Folien
sind erforderlich, was macht am meisten Sinn? Besorgen
Sie selbst Zahlenmaterial.
Sagen Sie nicht "Das sehe ich doch gar nicht ein, dass ich
das alles mache", sondern arbeiten Sie vor, soweit Sie
können.
Nerven Sie
Wenn nichts anderes hilft: Sprechen Sie ihn unentwegt
auf die bevorstehende Deadline an. Schreiben Sie ihm
zusätzlich Zettel, worauf Sie um Kooperation bitten.
Manchmal haben "Nervensägen" Erfolg.
Besucher
Kommt es immer wieder vor, dass Besprechungen Ihres
Chefs länger dauern als geplant und dadurch das enge
und mühsam erstellte Termingefüge in sich zusammenbricht?
Resultat: Stress für Sie und Ihren Chef. Vor allen
Dingen beginnen Sie zu rotieren und beschäftigen sich
den ganzen Tag kaum mehr mit etwas anderem, als Besucher
auf später zu vertrösten, Termine abzusagen und
sich für "das Chaos" zu entschuldigen. Viel Zeit fürs Wesentliche
bleibt da nicht mehr. Nur, was tun?
Die Sekretärinnen-Handbuch-Tipps:
Lassen Sie Besucher nicht in Ihrem Büro warten. Das
lenkt Sie von der Arbeit ab. Außerdem bekommen die
Gäste Dinge mit, die für ihre Ohren womöglich nicht bestimmt
sind. Platzieren Sie Wartende vor Ihrem Büro in
einer Besprechungsecke, in der Kantine oder in einem
Konferenzzimmer – nur nicht in Ihrem Büro.
Machen Sie einen kurzen Smalltalk mit Ihrem Gast, bieten
Sie ihm ein Getränk an, und reichen Sie ihm eine Zeitung.
Informieren Sie ihn, wie lange das Gespräch Ihres
Chefs noch dauern wird. Und wenn diese Zeit dann überschritten
wird, informieren Sie ihn über die geplante
"Ankunft" Ihres Chefs.
Chaos auf dem Schreibtisch des Chefs
Gehört Ihr Chef auch zu denjenigen, die das Chaos auf
ihrem Schreibtisch nur vor dem Urlaub oder vor Weihnachten
dadurch in den Griff bekommen, dass sie alle
Stapel auf Ihren Schreibtisch befördern? Haben Sie auch
schon viele Methoden ausprobiert, das Chaos zu beseitigen
– aber ohne Erfolg?
Dann versuchen Sie es mal so: Stellen Sie zum Beispiel 2 Ablagekörbe auf. Einen für
Ihren Chef, den anderen für Sie. Richten Sie ihm eine
Wiedervorlage ein, und helfen Sie ihm, sich zu organisieren.
Denken Sie bei der Wiedervorlage an die Wochenenden
oder Geschäftsreisen Ihres Chefs. Tage, an denen er
abwesend ist, bekommen einen roten Reiter, weil an diesen
Tagen nichts aus der Vorlage erledigt wird. Legen Sie
ihm für seine Projekte bunte Ordner an, nicht nur mit
dem Projektnamen beschriftet, sondern zusätzlich mit einem
kleinen Bild/Symbol. Der Mensch ist ein visuelles Wesen und kann sich auf diese Weise viele Dinge besser
einprägen. Ihr Chef wird bald feststellen, dass er mit dieser
Organisation viel Zeit gewinnt.
Dankschreiben
Nimmt Ihr Chef offizielle Einladungen wahr, dann sollte
er sich anschließend dafür bedanken. Bereiten Sie ihm
ein Dankschreiben vor. Beachten Sie dabei, dass
- ein kurzer Dank reicht,
- besonderes Briefpapier verwendet wird, zum Beispiel Büttenpapier oder ein Briefbogen mit Wasserzeichen,
- kurz auf das Ereignis Bezug genommen wird,
- ein Dank nicht mit anderen Mitteilungen wie Mahnungen oder Rechnungen verbunden wird,
- der Dank möglichst innerhalb einer Woche nach dem Ereignis ausgesprochen wird.
Entscheidungen vorbereiten
Ihr Chef trifft täglich viele Entscheidungen. Bei besonders
wichtigen können Sie ihm den Vorgang erleichtern,
indem Sie bedeutsame Daten und Fakten zusammentragen
und ihm so aufbereiten, dass Vor- und Nachteile auf
einen Blick sichtbar werden. Daten und Fakten sammeln
Sie aus
- dem Internet,
- Statistiken und Zusammenstellungen,
- bisherigen Entscheidungen.
Fehlzeiten bei Mitarbeitern
Sicher gibt es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihrem
Unternehmen oder Ihrer Abteilung, die hin und wieder
krankheitsbedingt nicht am Arbeitsplatz erscheinen.
Dann führen Sie mit diesen Kolleginnen und Kollegen
ein "Rückkehrgespräch". Fragen Sie,
- ob Sie die Krankheit gut überwunden haben,
- ob etwas Besonderes vorgefallen ist,
- ob sie sich wieder voll einsatzfähig fühlen.
Mit diesen Fragen signalisieren Sie Interesse. Ihr Engagement
wird helfen, den Krankenstand zu reduzieren.
Denn die Mitarbeiter fühlen sich wichtig und gebraucht.
Bringen Sie bei diesem Gespräch auch zum Ausdruck,
dass Ihr Chef froh ist, dass die Kollegin oder der Kollege
wieder zurück ist. Bei längerer Krankheit wirkt ein Blumenstrauß
als besonderes Willkommen sehr motivierend.
Geburtstags- und Jubiläumsgrüße
Für viele Chefs sind Geburtstags- und Jubiläumsgrüße an
Kunden und Mitarbeiter eher ein lästiges Übel, weil sie
oft nicht wissen, was sie schreiben sollen. Besorgen Sie
anspruchs- und geschmackvolle Glückwunschkarten, in
die Sie einen passenden Textbogen einlegen können. Sie
können den Text auch auf einen Briefbogen schreiben.
Achten Sie dann auf ein besonders schönes Papier mit
Wasserzeichen in einer dezenten Farbe wie Beige, Natur,
Weiß oder Creme.
Denken Sie auch an einen passenden
Umschlag! Legen Sie Ihrem Chef dann Ihren Briefentwurf
vor, braucht er ihn nur noch zu unterschreiben oder
– je nach Bedeutung des Anlasses – abzuschreiben.
Handlungsvollmachten
Beauftragt Ihr Chef Sie während seiner Abwesenheit mit
Sonderaufgaben, die Sie für ihn erledigen sollen? Und
gehen diese Sonderaufgaben über Ihr normales, sonstiges
Aufgabengebiet hinaus?
Dann lassen Sie sich von Ihrem Chef eine schriftliche
Bestätigung der zu erledigenden Aufgaben geben. Damit
sichern Sie Ihre Kompetenz nach außen hin ab und ersparen
sich lange Erklärungen gegenüber Dritten, warum
und weshalb Sie diese Aufgaben wahrnehmen. Dazu
reicht es, dass Sie kurz auflisten, um welche Sonderaufgaben
es sich handelt, und Ihr Chef diese Liste unterschreibt.
Damit sind Sie für den Fall gerüstet, dass etwas
doch nicht im Sinne Ihres Chefs veranlasst wird oder sich
Mitarbeiter gegen Ihre Arbeitsaufträge sträuben.
Interessante Texte in Fachzeitschriften
Stapeln sich im Büro Ihres Chefs diverse Fachzeitschriften,
weil er sie irgendwann noch durchschauen möchte?
Überfliegen Sie das Inhaltsverzeichnis jeder neu eintreffenden
Fachzeitschrift und markieren oder kopieren Sie
die Artikel, von denen Sie glauben, dass sie Ihren Chef
interessieren. Sprechen Sie mit ihm ab, ob die Zeitschrift
noch archiviert werden soll, und geben Sie zu bedenken,
dass jeder Meter Lagerfläche mit ca. 500 € pro Jahr zu
veranschlagen ist!
Je weniger uninteressante Zeitschriften Sie horten, desto
geringer sind Ihre Lagerkosten. Das Argument überzeugt
ihn hoffentlich, sich schneller und einfacher von seinen
Zeitschriften zu trennen – zumal Sie das Wichtigste
sowieso schon herausgefiltert haben. Außerdem: Die
nächste Zeitschrift kommt bestimmt!
Jahresplanung
Erstellen Sie für alle wichtigen Projekte Ihres Chefs einen
Jahresplan, und sprechen Sie diese Terminierung mit
Ihrem Chef durch. Ihre Aufgabe ist es, diesen Terminplan
zu verwalten. Pflegen Sie diesen Jahresplan, indem Sie die Termine regelmäßig prüfen und, falls nötig, korrigieren.
Erinnern Sie Ihren Chef rechtzeitig an den nächsten
Termin und bereiten Sie den Termin vor.
Das heißt für Sie beispielsweise:
- Unterlagen zusammenstellen
- andere Mitarbeiter dazu einladen
- Datenmaterial beschaffen
- einen Konferenzraum vorbereiten und vieles mehr
Erstellen Sie für solche Zwecke eine Checkliste, die Sie
immer wieder anpassen. Sie wird Ihnen helfen, an alles
zu denken.
Handelt es sich bei den Projekten im Jahresplan um Aufgaben,
mit denen sich noch andere Mitarbeiter befassen,
hängen Sie den Jahresplan für alle sichtbar aus, und setzen
Sie für jede Aufgabe einen Termin fest, an dem sie
besprochen und an die zuständigen Mitarbeiter delegiert
wird.
Ein optimal geführter Terminplan wird Ihnen helfen, Termine
ohne Stress und Zeitdruck vorzubereiten und abzuwickeln.
Kundenpflege
Kundenpflege gehört heute zum Handwerkszeug eines
jeden Sekretariats. Halten Sie alle Informationen, die Sie
über einen Kunden haben, in einer nur für Sie und Ihren
Chef zugänglichen Kundendatei fest. Wenn sich nun ein
Besucher ankündigt, können Sie mithilfe Ihrer Datei
freundlich auf ihn und seine Interessen eingehen und seinen
Aufenthalt bei Ihnen möglichst angenehm machen.
Folgende Informationen gehören deshalb unbedingt
in Ihre Datei:
- Vorlieben und Besonderheiten, zum Beispiel Kaffee, Tee, Vegetarier ...
- Privatanschrift, Telefon- und Faxnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse
- bereits erhaltene Geschenke
- Hobbys und Reisen (vielleicht hat er Ihnen am Telefon schon einmal von einer Reise erzählt oder dass er im Theater war. Daraus ergibt sich schnell ein lockeres Gespräch, und es ist zudem ein wertvoller Tipp für das nächste Weihnachtspräsent)
- bevorzugtes Hotel, ruhig oder zentral, Bad oder Dusche ...
- Raucher oder Nichtraucher
- Telefonnummer der Sekretärin
Wenn Ihnen wichtige Daten fehlen, holen Sie sich Rat
bei seiner Sekretärin, die Ihnen ganz bestimmt weiterhelfen
wird.
Lob für Mitarbeiter
Lobt Ihr Chef seine Mitarbeiter, oder kontrolliert er sie
nur? Lob bedeutet für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Motivation und für das Unternehmen Leistungssteigerung.
Erinnern Sie Ihren Chef hin und wieder daran, welcher
Mitarbeiter gute Leistungen erbracht hat, und helfen
Sie ihm dabei, richtig zu loben:
- Lob muss die Leistung eines Mitarbeiters betreffen, nicht ihn persönlich.
- Inhalt, Dauer und Form des Lobes müssen angemessen sein. Er sollte nicht übertreiben und es vermeiden, überschwängliche, nicht angebrachte Lobeshymnen zu "singen".
- Er sollte nicht vor einer Gruppe einzelne Mitarbeiter besonders loben.
- Das Lob darf nicht mit gleichzeitiger Kritik verbunden werden.
- Bei gegebenem Anlass sollte er möglichst sofort loben.
Moderation vorbereiten
Leitet Ihr Chef häufiger Sitzungen?
Dann bereiten Sie ihm seine Moderation vor. Erstellen
Sie für jede Sitzung einen entsprechenden Vordruck, auf
dem die einzelnen Besprechungspunkte vorgegeben sind.
Ihr Chef braucht dann während der Sitzung nur noch die
jeweiligen Ergebnisse in das Formblatt einzutragen und
zu notieren, wer welche Aufgaben bis wann erledigen
soll.
Setzt Ihr Chef Metaplantechnik ein, bereiten Sie die
Pinnwände bereits mit den entsprechenden Überschriften
oder Fragen vor.
Arbeitet er mit einem Beamer oder Tageslichtprojektor?
Machen Sie einen Probedurchlauf!
Neue Mitarbeiter betreuen
Kümmern Sie sich ganz besonders um neue Mitarbeiter
in Ihrer Abteilung oder Ihrem Unternehmen. Geben Sie
den "Neuen" von Anfang an das Gefühl, die richtige Entscheidung
getroffen zu haben, als sie den Arbeitsvertrag
in Ihrem Unternehmen unterschrieben haben.
Organisationsabläufe optimieren
Prüfen Sie mindestens einmal im Jahr, wie Abläufe in
Ihrem Sekretariat und die Aufgabenteilung zwischen sich
und Ihrem Chef organisiert sind. Besprechen Sie Möglichkeiten,
Vorgänge zu optimieren. Damit verhindern
Sie, dass Sie Routineaufgaben erledigen, die für Ihren
Chef längst an Bedeutung verloren haben. Über so manche
Statistik, Auswertung oder Zusammenstellung macht
sich Ihr Chef keine Gedanken mehr, wenn er sie in regelmäßigen
Abständen ungefragt vorgelegt bekommt. Aus
Gewohnheit und Bequemlichkeit werden so oft Arbeiten
erledigt, die längst nicht mehr notwendig sind. Schaffen
Sie sich Freiräume für die wirklich wichtigen Aufgaben.
Prioritäten der Tagesarbeit
Besprechen Sie täglich die anstehenden Aufgaben und
Termine mit Ihrem Chef. Legen Sie gemeinsam fest,
- welche Aufgaben welche Prioritäten haben,
- welche Termine in den nächsten sieben bis zehn Tagen anstehen.
Nutzen Sie die tägliche Arbeitsbesprechung, möglichst in
den frühen Vormittagsstunden, damit Sie Ihre Zeitpläne
miteinander abstimmen können, um sich gegenseitig auf
einen möglichst hohen und gleichen Informationsstand
zu bringen. Je besser Sie informiert sind, desto besser
und effektiver entlasten Sie Ihren Chef. Machen Sie ihm
das deutlich, wenn er diese Gespräche nicht wichtig
nimmt.
Lassen Sie sich auch vom Telefon und von drängelnden
Mitarbeitern nicht von diesem Gespräch abbringen. Vielleicht
können Sie das Cheftelefon für die Zeit Ihrer Besprechung
auf Ihren Apparat umlegen und von einer Kollegin
bedienen lassen oder gleich in ein anderes Büro
stellen. Ungeduldige Mitarbeiter vertrösten Sie auf einen
späteren Zeitpunkt.
Termine überwachen
Ihre Aufgabe ist es, Termine für Ihren Chef zu organisieren.
Neben den üblichen Terminen sollten Sie sich auch
darum kümmern, dass er
- Kontrolltermine für Rücksprachen wahrnimmt,
- Erledigungstermine bei Projekten nicht vergisst,
- gesetzlich vorgeschriebene Termine (Steuern, Sozialabgaben) einhält.
Kennen Sie diesen Satz aus dem Mund Ihres Chefs:
"Erinnern Sie mich daran, dass ich den Müller darauf
anspreche."
Kommt so etwas öfter vor, legen Sie sich in Ihrem PC
eine Rücksprache-Liste an, die Sie ebenfalls ausgedruckt
vorliegen haben sollten.
Organisieren Sie Erledigungstermine bei Projekten über
Outlook, und lassen Sie sich und Ihren Chef automatisch
daran erinnern.
Urlaub und Abwesenheit des Chefs regeln
Stellen Sie in einer Checkliste zusammen, was geregelt
werden muss, bevor Ihr Chef in den Urlaub geht oder
eine längere Geschäftsreise beginnt. Damit können Sie
rechtzeitig im Voraus mit der Planung beginnen und
sicher sein, dass nichts Wichtiges vergessen wird. So vermeiden
Sie für sich und Ihren Chef Stress bis zur letzten
Minute.
"Einarbeitung" Ihres Chefs nach dem Urlaub optimieren
Damit Ihr Chef nach seinem Urlaub nicht vor Stapeln
von Post sitzt, delegieren Sie alles soweit wie möglich an
einen Stellvertreter. Damit Ihr Chef dennoch weiß, was
während seines Urlaubs "gelaufen" ist, erstellen Sie eine
Liste per Word oder Excel.
Tragen Sie in diese Liste ein, wer was wann geschrieben
hat und worum es ging. Legen Sie Ihrem Chef diese Liste
vor. Erledigte Vorgänge, die ihn interessieren, kann er
sich von Ihnen vorlegen lassen.
Der Sekretärinnen-Handbuch-Tipp: Nehmen Sie auch
für ihn wichtige Telefonate mit in die Liste auf. So hat er
alles auf einen Blick.
So könnte Ihre Liste aussehen
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Wann
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Mail / Brief / Telefon
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Von wem
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Thema
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Was wurde damit gemacht
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2. August
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Brief
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Rieger GmbH
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Kostenvoranschlag
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Hr. Schneider kümmert sich drum
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2. August
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Mail
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BZT, Frau Saar
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Nachfrage, ob zufrieden
|
Haber per Mail geantwortet, alles okay
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3. August
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Telefon
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Liebold GmbH, Herr Liebold
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Wollte was Privates besprechen
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Meldet sich am 26. August wieder
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Vorwegdelegation verbessern
Jeden Tag erhalten Sie von Ihrem Chef Aufgaben zugeteilt,
die mehr oder weniger schnell zu erledigen sind.
Oft kommen diese Aufträge für Sie ohne Vorankündigung
und bringen Ihren Zeitplan für den Tag durcheinander.
Die Vorwegdelegation kann hierbei Abhilfe schaffen.
Überlegen Sie bei jedem Vorgang, den Sie für Ihren Chef
auf den Schreibtisch bekommen, welche Aktionen für
ihn damit verbunden sind – und was Sie bereits für ihn
vorbereiten können.
Führen Sie gemeinsam mit Ihrem Chef Arbeitsvorbereitungsgespräche,
in denen Sie gemeinsam so weit wie
möglich im Voraus planen.
Dieser Beitrag wurde gesponsert vom Sekretärinnen-Handbuch
So machen Sie sich als Sekretärin unersetzlich und Ihren Chef noch erfolgreicher. Denn: Ohne Sekretärin läuft nichts!
Als Sekretärin müssen Sie eine Alleskönnerin sein:
- Korrespondenz: Wie bauen Sie einen perfekten Geschäftsbrief nach DIN 5008 auf, und wie formulieren Sie selbst schwierigste Briefe stilvoll?
- Umgangsformen: Fettnäpfchen gibt es überall lassen Sie aber Ihren Chef (und sich selbst) nicht hineintappen. Gerade im Umgang mit Gästen, bei der Besucherbetreuung oder zu Tisch gibt es Sekretärinnen-Regeln, die Sie wissen müssen ohne die Sie heutzutage nicht mehr auskommen.
- Büroorganisation: Auch wenn Sie das in Ihrer Ausbildung gelernt haben, so stehen Sie in der Praxis doch immer wieder vor neuen Herausforderungen besonders wenn Ihr Chef etwas chaotisch ist.
- Anreden und Titel: Niemand hat im Kopf, wie man z. B. einen Kurator einer Universität, einen Landesgerichtsrat oder den Prälat korrekt anschreibt. Hier brauchen Sie aktuelles Wissen.
- und vieles mehr ...
Gut, wenn Sie Ihre Informationen nicht mühsam aus dem Internet, aus irgendwelchen halboffiziellen Seiten oder aus verschiedenen anderen Quellen zusammensuchen müssen, sondern ein einziges Referenz-Handbuch als ständigen Ratgeber haben. Ein speziell für Sekretärinnen entwickeltes Werk, bei dem Sie sicher sein können, dass alles stimmt und es die neuesten Regeln enthält.
Holen Sie sich jetzt kompetenten Expertenrat, der Ihnen hilft, Ihr Sekretariat so zu führen, dass Sie selbst die schwierigsten Anforderungen in Ihrem Beruf sicher und souverän meistern ... und dabei Überstunden gar nicht erst anfallen lassen.
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PS:
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