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E-Mail-Etikette - Anrede
E-Mail ist so herrlich unkompliziert, und außerdem soll
immer alles ganz schnell gehen. Leider bleibt dabei häufig
eine ordentliche Anrede auf der Strecke. Aber seien
Sie einmal ehrlich: Sparen Sie wirklich Zeit, wenn Sie
auf die Anredenzeile verzichten?
Das Sekretärinnen-Handbuch empfiehlt: Zu jeder geschäftlichen
E-Mail gehört eine Anrede. Die Empfehlungen
für E-Mail-Anreden stimmen mit denen für die normale
Korrespondenz überein.
Wenn Sie jemanden in einem herkömmlichen Brief nicht
mit "Hallo, Herr Müller," anreden würden, sollten Sie
dies in einer E-Mail ebenfalls nicht tun.
Auch Kollegen möchten korrekt angesprochen werden.
Eine Anrede gehört zum guten Ton! Verzichten Sie bei
keiner E-Mail auf eine passende Anrede. Dies gilt für
den Versand von internen und externen Mails.
Ausnahme: Sie mailen mit einer Person in ständigen
Wechsel, um einen Sachverhalt binnen kürzester Zeit zu
klären. Ab Ihrer dritten Antwort, würde ein "Sehr geehrter
Herr Schneider" albern und überflüssig erscheinen.
Dann dürfen Sie auf die Anrede verzichten.
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Als Sekretärin müssen Sie eine Alleskönnerin sein:
- Korrespondenz: Wie bauen Sie einen perfekten Geschäftsbrief nach DIN 5008 auf, und wie formulieren Sie selbst schwierigste Briefe stilvoll?
- Umgangsformen: Fettnäpfchen gibt es überall lassen Sie aber Ihren Chef (und sich selbst) nicht hineintappen. Gerade im Umgang mit Gästen, bei der Besucherbetreuung oder zu Tisch gibt es Sekretärinnen-Regeln, die Sie wissen müssen ohne die Sie heutzutage nicht mehr auskommen.
- Büroorganisation: Auch wenn Sie das in Ihrer Ausbildung gelernt haben, so stehen Sie in der Praxis doch immer wieder vor neuen Herausforderungen besonders wenn Ihr Chef etwas chaotisch ist.
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