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Sonntag, 5. Februar 2012 
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Telefonieren von A bis Z:
Stimme

Solange noch nicht in jedem Büro ein Bildtelefon vorhanden ist, kommt es einzig und allein auf die Wahl Ihrer Worte und Ihre Stimme an, um am Telefon zu kommunizieren. Ob Sie am Telefon „gut rüberkommen“, hängt von folgenden Faktoren ab:
  • Stimmlage

    Es ist unumstritten: Dunkle Stimmen wirken seriöser, Vertrauen erweckend und sympathisch. Helle Stimmen hingegen werden von den meisten Menschen als weniger angenehm empfunden.

    Was also tun, wenn Sie über eine sehr helle Stimme verfügen. Nicht mehr telefonieren? Nein, trainieren Sie Ihre Stimme, setzen Sie sie bewusst ein.

    Der Sekretärinnen-Handbuch-Tipp: Gerade in nervenaufreibenden Situationen spielt Ihre Stimme Ihnen einen Streich: Sie wird höher und höher, weil Sie sich aufregen. Das ist die beste Gelegenheit, einmal Folgendes zu versuchen: Verlangsamen Sie Ihr Sprechtempo. Das lässt Ihre Stimme ruhiger und dunkler wirken.

    Natürlich erfordert das sehr viel Disziplin, doch es lohnt sich, wenn Sie möchten, dass sich Ihre Stimme dunkler anhört und Sie am Telefon einfach überzeugender sind.

  • Modulation

    Sie möchten Ihren Gesprächspartner nicht einschläfern? Gut! Dann bringen Sie Bewegung in Ihre Stimme. Jonglieren Sie damit. Betonen Sie wichtige Wörter besonders. Heben Sie Ihre Stimme. Sprechen Sie mal lauter, mal leiser. Ihre Stimme ist besonders ausdrucksstark, wenn Sie gleichzeitig gestikulieren. Ihre Gesten verleihen Ihren Worten, Ihrem Ausdruck und somit Ihrer Stimme mehr Überzeugungskraft.

    Das sollten Sie wissen: Am Telefon geht ein Drittel Ihres natürlichen Schwungs verloren – er verschwindet einfach im Leitungsnirwana. Deshalb: Keine Hemmungen – bringen Sie viel mehr Modulation in Ihre Stimme als in einem persönlichen Gespräch.

  • Tempo und Lautstärke

    Hier ist das gesunde Mittelmaß angebracht: Sprechen Sie nicht zu schnell und nicht zu langsam, nicht zu laut und nicht zu leise. Um herauszufinden, wie Sie sich wirklich am Telefon anhören, nehmen Sie sich auf einem Band auf. Fragen Sie zusätzlich eine Kollegin oder eine Freundin, wie Sie „über den Draht“ wirken.

    Außerdem: Wenn Sie mit einem Menschen zu tun haben, der sehr langsam spricht, sollten Sie Ihr ansonsten vielleicht sehr schnelles Sprechtempo ihm ein wenig anpassen. Er fühlt sich ansonsten überrannt.

    Noch einen Tipp zur Lautstärke: Lassen Sie sich vom lauten Tonfall eines Gesprächspartners nicht anstecken. Die Versuchung ist groß – widerstehen Sie ihr.

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